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"UMWELT & energie" erscheint fünfmal jährlich als Print-Magazin. In jeder Ausgabe gibt es ein Schwerpunktthema. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den Themenbereichen "ENERGIE & klima", "KLIMA & natur" sowie "NATUR & leben"! Das Gratis-Abo können Sie jetzt bestellen!

 

Aufgrund der Corona-Krise sind die Reisemöglichkeiten in diesem Jahr aus den unterschiedlichsten Gründen für viele Menschen sehr eingeschränkt. Hingegen erleben Sommerfrische sowie Tagesausflüge in die nähere Umgebung eine Renaissance. Die aktuelle Ausgabe von UMWELT & energie liefert dazu jede Menge Anregungen und Ideen, damit dieser außergewöhnliche Sommer zu einer klimaschonenden Entdeckungsreise durch das Naturland Niederösterreich mit seiner bunten Palette an Freizeitaktivitäten sowie Übernachtungsmöglichkeiten werden kann. 

Weitere Themen dieser Ausgabe sind u. a. die neue Sonderausstellung im Museum Niederösterreich, deren Besuch sich an Schlechtwettertagen während der Sommerferien anbietet sowie die Vielfalt an Maßnahmen, die dazu führen, dass sich der Steinkauz in unserem Bundesland wiederansiedelt oder ein Beitrag über die Sojabohne, die mittlerweile zu einer wichtigen heimischen Alternativkultur geworden ist.

Eine schöne Sommerzeit

wünscht Ihnen Ihr

Unterschrift von Stephan Pernkopf

Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter


 
Landesrat Pernkopf
 
 
Bild © AdobeStock, 227007515, Ray Park Stock Photo

SOMMER & zeit

Aussichtsplattform in den Bergen

© NÖ Werbung/Robert Herbst

 

Entdeckungen vor der eigenen Haustüre

Aufgrund der drastisch reduzierten Lärmemissionen durch Autos und Flugzeuge waren in diesem Frühling so viele Vogelstimmen wie schon lange nicht mehr zu hören. Auch die Luft ist spürbar sauberer geworden. Die von der Corona-Pandemie weltweit erzwungene Notbremsung des Wirtschafts- und Gesellschaftslebens verlangt uns viel Leiden und Opfer ab, bewirkt aber auch manch Gutes. Krisen werfen uns aus der manchmal allzu gewohnten Bahn. Sie zwingen uns, zu entscheiden, uns neu zu orientieren, ähnlich einer Weggabelung bei einer Wanderung. Daher bergen Krisen auch Chancen für fruchtbare Veränderungen. Sie gehören zum Leben und Leben ist Lernen. So bot der unfreiwillige Stillstand im heurigen Frühjahr auch Gelegenheit zum Innehalten. Jetzt bekommt Gemeinwohl einen höheren Stellenwert als Leistung und Profit. Solidarität ist eher gefragt als Wettbewerb.

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Urlaub einmal anders

Schlafen in einem loftartigen Wohnwagen, Urlaub am Bahnhof, eine Baumhaus Lodge oder einfach LOOSlassen, umgeben von den Wiener Hausbergen – in Niederösterreich finden sich viele ungewöhnliche Unterkünfte, nur einige wenige können wir hier vorstellen: Mitten in der Waldviertler Landschaft, eingebettet in den Permakultur-Garten des Sonnentor Frei-Hofs findet man die beiden gemütlichen Land-Lofts, „Anna Apfelminze“ und „Hans Hagebutte“. Rd. 120 km südwestlich von Wien, direkt an der Mariazellerbahn, am Bahnhof Wienerbruck ist es nicht weit zu einem weiteren ungewöhnlichen Urlaubsdomizil. Im ehemaligen Bahnhofswärterhaus befinden sich die beiden gemütlichen Gäste-Appartements „Ötscherbär“ und „Himmelstreppe“. Unweit zur tschechischen Grenze, in einer mystischen Umgebung zwischen schroffem Granit, geheimnisvollem Gewässer, einem Hohlweg, kleineren Senken und einer langen Steinmauer liegt die Baumhaus Lodge Schrems. In den OCHYS Waldhütten mit Glasdach im Freizeitpark Oberkreuzstetten wiederum nächtigt man unterm Sternenhimmel und erwacht mit dem Blick in die Baumkronen.

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Holzhaus

© Sonnentor

 
 
Bild © AdobeStock, 133421822. peterschreiber.media

ENERGIE & klima

Besuch im Mueseum Niederösterreich

© NÖ Museum Betriebs GmbH/Florian Müller

 

Klimaschutz leicht gemacht

Über den derzeitigen menschengemachten Klimawandel herrscht eine Einigkeit in der Wissenschaft, die es in dieser Form bisher selten gab. Mit der Ausstellung „Klima und Ich“ will das Land NÖ zeigen, dass Klimaschutz zu den Topthemen in diesem Bundesland gehört und dass jede und jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann. Die Eröffnung der Sonderausstellung im Haus für Natur des Museums Niederösterreich mit LH Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf war für ursprünglich für den 21. März geplant. Nach den Einschränkungen infolge der Corona-Krise öffnen die Museumspforten endlich wieder ab 1. Juli. Einem abwechslungsreichen Schlechtwetterprogramm für die ganze Familie während der Sommerferien steht somit nichts mehr im Wege. Bei der Gestaltung der Sonderausstellung wurde auf einen niedrigen CO2-Fußabdruck geachtet.

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Photovoltaik-Anlagen im Grünland

Photovoltaik wird im Zuge der Energiewende künftig eine noch größere Rolle spielen. Priorität haben PV-Anlagen auf Dächern, Betriebshallen, Parkplätzen und anderen schon verbauten Flächen. Will man den PV-Stromanteil in Niederösterreich bis 2030 verzehnfachen, werden jedoch neben versiegelten Flächen auch Freiflächenanlagen, auch solche im Grünland benötigt. Da Freiflächen-PV-Anlagen jedoch die Widmung „Grünland-Photovoltaikanlage“ benötigen, müssen sich die NÖ Gemeinden vorausschauend und planmäßig mit der Anordnung von PV-Anlagen auseinandersetzen. Gleichzeitig muss aber auch auf die Schonung hochwertiger Böden und Landschaftsteile sowie auf das Orts- und Landschaftsbild Rücksicht genommen werden. Um dies zu gewährleisten, wurde auf Initiative von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf ein diesbezüglicher Widmungs-Leitfaden für Gemeinden erarbeitet.

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Photovoltaikanlage

© iStock.com/querbeet

 
 
Bild © AdobeStock, 251762579, Wolfgang

KLIMA & natur

Steinkauz

© iStock.com/Slavisa Tomanovic

 

Lebensräume für den Steinkauz

Dem intensiven Blick eines Steinkauzes kann man sich nicht entziehen. Wer auf einem Bild in seine schwefelgelben Augen blickt, fühlt sich berührt. Wer ihn gar in freier Natur erspäht, ist ein Glückspilz, denn diese kleine Eulenart ist selten geworden und vielerorts sogar vom Aussterben bedroht. Auch das charakteristische, oft in der Abenddämmerung ertönende Rufen aus seinem umfangreichen Lautrepertoire ist nur selten zu hören, denn der Steinkauz kommt in Niederösterreich nur noch in wenigen Gebieten mit ausreichendem Nahrungsangebot und Brutmöglichkeiten vor – im oberen Weinviertel, im Pulkautal, entlang des Wagrams sowie südlich der Donau zwischen Schwechat und Hainburg. Schätzungen zufolge brüten derzeit landesweit etwa 50 Steinkauzpaare. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch im östlichen Mostviertel eine kleine Population (wieder)entdeckt wurde. Weil der Steinkauz immer weniger natürliche Brutplätze vorfindet, wurden in den letzten Jahren in seinen Verbreitungsgebieten mardersichere Nistkästen angebracht.

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Floras Hexenküche

Sommerliche Blütenpracht überall! So manche Giftpflanze betört mit bunten Blüten oder glänzenden Beeren. Ob schön oder unscheinbar: Hände weg! Man trifft sie auf Almwiesen und Gstettn, am Waldrand oder Bachufer, in Gärten oder Parks. Ausgerüstet mit einem Pflanzenführer kann das Aufspüren von Giftpflanzen durchaus spannend sein. Entlang des Waldweges sichten wir Tollkirsche, Stechapfel und Bilsenkraut – allesamt gefährliche Gewächse, die für die Herstellung von Rauschdrogen benutzt wurden. Die Giftpflanze des Jahres 2020 ist die Tollkirsche. Der Konsum ihrer schwarz glänzenden Beeren verursacht u. a. Wahnvorstellungen oder Tobsucht. Für Kinder können bereits drei Beeren tödlich sein. Die Einbeere ist zum Glück so bitter, dass sich Naschversuche quasi verbieten. An feuchten Waldrändern wuchert der Bittersüße Nachtschatten – lila Blüten und Blätter verraten die Verwandtschaft mit der Kartoffel. Der Stechapfel hat markante weiße Trichterblüten, er tötet durch Atemlähmung.

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Tollkirsche

© Roman Turek

 
 
Bild © AdobeStock, 266365520, Natalia Klenova

NATUR & leben

Soja

© Sojarei

 

Heimisches Soja ist kein Nischenprodukt mehr

Die Sojabohne ist nach Mais, Weizen und Gerste mit 69.160 ha flächenmäßig die viertwichtigste Ackerfrucht auf Österreichs Feldern. Selbst Sonnenblume, Körnererbse und Ackerbohne können der Sojabohne den Rang als wichtigste Alternativkultur in Österreich nicht mehr streitig machen. Den stärksten prozentuellen Flächenzuwachs konnte Wien verzeichnen, wo die Soja-Anbaufläche im Vergleich zu 2018 von 92 auf 140 ha gestiegen ist. Rund ein Drittel der heimischen Soja-Flächen liegen im Burgenland, dicht gefolgt von Niederösterreich. Der Zuwachs im Jahr 2019 geht ausschließlich auf Bioflächen zurück. Insgesamt kultivierten BiolandwirtInnen 2019 auf 24.435 ha Sojabohnen. Im Vergleich zu 2018 ist der Bio- Flächenanteil somit von 29 auf 35 % gestiegen. Diese positive Entwicklung ermöglicht LandwirtInnen zusätzliche Produktionsmöglichkeiten und eine attraktivere Wertschöpfung. Zudem ist keine andere Eiweißpflanze am Feld so effizient.

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Globales Lernen in einer digitalen Schule

Südwind NÖ hat rasch auf die geänderte Unterrichtssituation in Schulen während der Corona-Krise reagiert und das Portfolio wesentlich erweitert. Die neuen Bildungsangebote von Südwind NÖ sollen nicht nur kurzfristig eingesetzt werden, sondern auch die Digitalisierungsoffensive von NÖ Schulen zukunftsfähig forcieren. Wichtige Partner dabei sind das Netzwerk Umwelt.Wissen NÖ und die Wissenschaftsabteilung im Land NÖ. Südwind NÖ verfügt über einschlägige Erfahrungen mit interaktiven Workshops zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 246 Workshops in NÖ Schulen durchgeführt. Diese umfassenden Angebote wurden in den letzten Monaten auf interaktive Workshops in Form von Webinaren auf digitalen Lernplattformen erweitert. Das Team von Südwind NÖ nutzte dafür seine langjährigen Webinar-Erfahrungen mit LehrerInnen, Uni-Seminaren sowie SchülerInnengruppen. Neben dem praktischen Know-how gibt es auch eine Beteiligung am wissenschaftlichen Diskurs.

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Grafik: Ziele des Klimabündnis

© Klimabündnis

 
 
Deckblatt er aktuellen Magazinausgabe


 

Die Aktuelle Ausgabe 03/2020 als PDF Download

Aus dem Inhalt:

SOMMER & zeit

Top & Aktuell / Entdeckungen vor der eigenen Haustüre/ Kühle Erfrischung / Urlaub einmal anders / Erlebe die Kraft der Natur! / Ein Sommer wie damals / Erlebnispädagogik mit Gütesiegel

ENERGIE & klima

Kurz & Bündig / Klimaschutz leicht gemacht / KLAR! Kampseen-Gemeinden stellen sich dem Klimawandel / Photovoltaik-Anlagen im Grünland / NÖ Abfallentsorgung ist krisenfit / Termine

KLIMA & natur

Kurz & Bündig / Lebensräume für den Steinkauz / Floras Hexenküche / Bodenschutz mit vielfältigem Nutzen

NATUR & leben

Kurz & Bündig / Heimisches Soja ist kein Nischenprodukt mehr / Globales Lernen in einer digitalen Schule

STANDARDS

eNu Expertise / Buchtipps

 
 

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