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Der enorme Ressourcenverbrauch der letzten Jahrzehnte ist mitverantwortlich für den Anstieg der Treibhausgas-Emissionen in der Atmosphäre und somit auch für den globalen Klimawandel. Umso mehr gilt es, Gegenstrategien zu entwickeln und den Verbrauch von Rohstoffen einzudämmen. Das Land NÖ ist diesbezüglich auf einem guten Weg. Neben Service- und Informationsangeboten will man mit zahlreichen Initiativen in den unterschiedlichsten Sektoren zur Ressourcenschonung anregen.

Weitere Themen sind die neue Sonderausstellung „Klima & Ich“ im Museum NÖ, Moore als gigantische Kohlenstoffspeicher, Frühlingsmode im Tierreich sowie ein Blick hinter die Kulissen der Elektronikbranche und vieles andere mehr.

Eine genussvolle Frühlingszeit sowie ein frohes Osterfest
wünscht Ihnen 

Ihr

Unterschrift von Stephan Pernkopf

Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter


 
Landesrat Pernkopf
 
 
Bild © Adobe Stock / 172202667, fotofrank

RESSOURCEN schonen

Familie

© iStock.com/Westend 61

 

Kleine Taten, große Wirkung

Der weltweite Ressourcenverbrauch hat sich in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt und alle sind gefordert, etwas dagegen zu tun. Weil jeder Beitrag zählt, reicht dazu schon ein ganz normaler Tag. Dieser beginnt morgens mit einem guten Frühstück, bevor es so richtig losgeht. Schon ist es sieben Uhr vorbei und damit höchste Zeit für den Weg zur Schule und zur Arbeit. Weil man sowieso mit dem Auto fährt, kommen die Kinder gleich mit, dann müssen sie nicht früher aus dem Haus. Die Schule liegt etwa 20 km entfernt im Nachbarort und wäre auch mit dem Bus erreichbar. Beide Eltern sind berufstätig, daher ist auch das Zweitauto täglich im Betrieb zum vier Kilometer entfernten Bahnhof. Ab dort geht es mit dem Zug weiter. Schon bei der Fahrt zur Schule und zur Arbeit ist daher Einsparpotenzial vorhanden. Fahrgemeinschaften wären grundsätzlich sinnvoll, kurze Distanzen lassen sich jedoch schnell und ressourcenschonend mit dem Fahrrad erledigen. 

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Wie neu, nur besser

Die Geschichte begann damit, dass refurbed-Gründer Peter Windischhofer ein iPhone über eine Website für Gebrauchtwaren erwarb. Dieses ging jedoch nach nur wenigen Wochen kaputt. Ohne Garantie und Gewährleistung blieb er auf den Kosten sitzen. Auf der Suche nach einer besseren Option, erinnerte er sich an refurbished-Produkte, die er von seiner Studienzeit in Amerika kannte. Nach Recherchen war klar, dass diese Produkte auch hierzulande die beste Alternative zum Wegwerfen darstellen. Damit war die Idee für refurbed geboren – ein Unternehmen, das Windischhofer gemeinsam mit Kilian Kaminski und Jürgen Riedl 2017 in Wien gegründet hat. Die Onlineplattform refurbed bietet vollständig erneuerte, qualitativ hochwertige Elektronik-Produkte, wie Handys, Laptops und Tablets, mit einheitlichen Standards hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Garantie. 

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junge Leute am Computer

© refurbed GmbH.

 
 
Bild © AdobeStock, 133421822. peterschreiber.media

ENERGIE & klima

Frau bedient einen Computer

© iStock.com/psphotograph

 

Nur ein Mausklick

Die moderne Informationsgesellschaft verschlingt gigantische Mengen an Energie. Hochladen, herunterladen, googeln, ins Netz stellen, archivieren – ständig wird gesendet und empfangen. Zurück bleiben unsortierte Urlaubsbilder, Videos, die niemand mehr ansieht sowie jahrlanger E-Mail-Verkehr. Um jederzeit darauf zugreifen zu können, liegen diese Daten auf Servern in riesigen Rechenzentren, die mittlerweile weltweit für einen höheren CO2-Ausstoß verantwortlich sind als der Flugverkehr. Die gesamte Netzinfrastruktur zusammengerechnet verbraucht allein in Deutschland jährlich rd. 55 TWh. Dabei werden beim Googeln, Streamen und youtube Schauen eigentlich Ressourcen eingespart: Von der Fahrt in die Bibliothek bis zum Kauf einer DVD. Durch die Effizienz mit der man heute an Informationen gelangt, verlangt man aber von allem immer mehr und das in kürzerer Zeit – dies treibt den Energieverbrauch in die Höhe. Wäre das Internet ein Land, hätte es den weltweit sechstgrößten Stromverbrauch.

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Klima & Ich

Schon seit vielen Jahrzehnten warnen WissenschaftlerInnen vor einem globalen Klimawandel, der mittlerweile zu einer für alle spürbaren Tatsache geworden ist. Im Gegensatz zu früheren Klimaänderungen, wurde die aktuelle vom Menschen ausgelöst. Das Gute daran ist, dass sich der auf diese Art verursachte Klimawandel in seinen Auswirkungen auch durch den Menschen beeinflussen lässt. Die Menschheit hat es somit in der Hand, wenn sie jetzt handelt. Die eindringlich wissenschaftliche Empfehlung betont dabei das Wort „jetzt“. Auch die neue Sonderausstellung „Klima & Ich“ im Museum Niederösterreich steht ganz im Zeichen des Klimawandels. Spielerisch und interaktiv werden Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie jedem und jeder Einzelnen ein Beitrag gegen die fortschreitende Erderwärmung gelingen kann. „Klima & Ich“, eine Kooperation des Hauses für Natur mit der Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft sowie der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ, wird am 21. März 2020 eröffnet und soll dazu anregen, im eigenen Wirkungsbereich tätig zu werden. 

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Schulklasse im Museum

© theo kust/www.imagefoto.at

 
 
Bild © AdobeStock, 251762579, Wolfgang

KLIMA & natur

Vogel auf Holzpflock

© Michael Dvorak

 

Frühlingsmode im Tierreich

Wenn wir Wintermantel, Schal und Mütze in den Kasten hängen, rüstet auch die Tierwelt auf leichteres Outfit um. Fell und Federn werden erneuert, verändert oder auch umgefärbt – je nach Tierart und Lebensraum. Die Wildbiologie nutzt den sichtbaren Wechsel für Forschungszwecke. In unserem gemäßigten Klima wächst den meisten Landsäugetieren zweimal pro Jahr ein neues Haarkleid: ein wärmendes im Herbst, ein luftiges im Frühjahr. Winterschlaf haltende Arten wie Siebenschläfer und Murmeltier machen meist nur einen Haarwechsel durch. Generell dient das Haar im Winter als Kälteschutz und im Sommer als Lichtschutz. Die Wildbiologin Assoz. Prof. Mag.a Dr. Teresa Valencak erklärt: „Der Körper jedes Tieres ist von einer schützenden Hülle umgeben, die von Zeit zu Zeit erneuert und ausgetauscht werden muss. Sie dient der Isolation sowie Tarnung. Da die beste Form der Tarnung eine unauffällige Fellfarbe ist, werden Fell oder Federkleid im Laufe des Jahres – abhängig von der Umgebung – neu eingefärbt.“

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Gigantische Langzeitspeicher

1.000 Jahre dauert es, bis sich eine ein Meter hohe Torfschicht gebildet hat. Die meisten Moore sind nach dem Ende der letzten Eiszeit vor rd. 10.000 Jahren entstanden. Mit Wasser gefüllte Gletscherwannen wurden allmählich von Torfmoosen besiedelt. Auf Grund von Staunässe konnten abgestorbene Pflanzenreste nicht vollständig zersetzt werden. Diese wurden unter Sauerstoffabschluss konserviert und haben Millimeter für Millimeter die heute teils mehrere Meter mächtigen Torfschichten aufgebaut. Rund zehn Prozent des in den lebenden Pflanzen gespeicherten Kohlenstoffs bleibt auf diese Weise langfristig im Torf erhalten. Ein Hektar Moorboden speichert in den obersten 50 cm rd. 150 t Kohlenstoff – das entspricht 550 t langfristig gebundenem CO2. Moore speichern pro Hektar mehr Kohlenstoff als jedes andere Ökosystem. Werden sie jedoch entwässert oder wird der Torf gestochen, kehrt sich der Prozess um und der bis dahin im Boden gebundene Kohlenstoff wird in Form von CO2 freigesetzt. 

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ein Moor

© Axel Schmid

 
 
Bild © AdobeStock, 266365520, Natalia Klenova

NATUR & leben

Gesellschaft beim Essen

© BMNT/Alexander Haiden

 

Restlos genießen!

In Österreich landen jährlich Lebensmittel und Speisereste im Wert von über einer Milliarde Euro im Müll. Pro Haushalt und Jahr findet man bundesweit rd. 90 kg vermeidbaren Lebensmittelabfall im Restmüll. Pro Familie werden somit durchschnittlich rd. € 300,– weggeworfen. Diese Zahlen beziehen sich nur auf den Restmüll. Jene Lebensmittel, die in der Biotonne, dem eigenen Kompost oder im Kanal landen bzw. an Haustiere verfüttert werden, sind damit gar nicht erfasst. Essbares wegzuwerfen bedeutet auch, wertvolle Ressourcen zu verschwenden, die für die Produktion dieser Lebensmittel gebraucht wurden. Dazu zählen beispielsweise Wasser und Energie. Um der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten entgegen zu wirken, empfiehlt es sich, vor dem Einkauf einen Blick in den Kühlschrank zu werfen und eine Einkaufsliste zu erstellen. Auch das Engagement zahlreicher Initiativen, die dieser negativen Entwicklung den Kampf ansagen, ist im Anstieg begriffen. Sie bilden eine Brücke zwischen der Überfluss- und der Bedarfsgesellschaft.

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Der lange Weg zur fairen Elektronik

Die Elektronikindustrie ist weltweit einer der wichtigsten und gleichzeitig einer der intransparentesten Wirtschaftszweige. Die Gewinnung und Entsorgung der dafür erforderlichen Rohstoffe stellen eine große Belastung für Mensch und Umwelt dar. Brennende Berge von Elektroschrott, Menschen voll Asche und Schweiß – wer den Film „Welcome to Sodom“ auf einer riesigen Kinoleinwand gesehen hat, vergisst die Bilder so schnell nicht wieder. Die österreichischen Filmemacher Florian Weigensamer und Christian Krönes porträtieren darin die VerliererInnen der digitalen Revolution: Männer, Frauen und sogar Kinder, die auf Agbogbloshie, einer der größten Müllhalden der Welt in Accra (Ghana), ihren Arbeitsalltag verbringen müssen. Täglich werden Unmengen an ausrangierten Elektronikgeräten dorthin gebracht. Dieser scheinbar wertlose Schrott wird in vielen Arbeitsschritten verwertet und verkauft. Es ist ein Arbeitsleben voll Schmutz, Feuer, Asche und Gift. 

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Steineklopfer

© DSuedwind-IsabellaSzukits

 
 
Deckblatt er aktuellen Magazinausgabe


 

Die Aktuelle Ausgabe 01/2020 als PDF Download

Aus dem Inhalt:

RESSOURCEN schonen

Top & Aktuell / Kleine Taten, große Wirkung / Materialmanagement und Kreislaufwirtschaft / Klimabilanz von Lebensmitteln / Zu wertvoll für den Abfall / Wie neu, nur besser / Kunststoffe im Fokus / NÖ wird plastikfit / Warum wir uns von der Mülltrennung nicht trennen dürfen

ENERGIE & klima

Kurz & Bündig / Klima & Ich / Recycling durch Entlacken / Nur ein Mausklick / Fit für den Klimawandel / Kriterienschmiede / Termine

KLIMA & natur

Kurz & Bündig / Frühlingsmode im Tierreich / Gigantische Langzeitspeicher/ Termine

NATUR & leben

Kurz & Bündig / Restlos genießen! / Der lange Weg zur fairen Elektronik

STANDARDS

eNu Expertise / Buchtipps

 
 

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